Partizipative und kollaborative Ansätze in Praxis und Forschung

Partizipative und kollaborative Ansätze in der Versorgungspraxis und -forschung sind in Deutschland unterentwickelt. Die AG führt Methodenforschung durch, um diese Ansätze vorzubereiten und zu ihrer Verbreitung beizutragen.

Beteiligungsprozesse im Gemeinsamen Bundesausschuss

Unterschiedliche Gesetze (u.a. Patientenbeteiligungsverordnung, UN-Behindertenrechtskonvention) regeln in Deutschland die Beteiligung von Menschen, die das Versorgungssystem als Patientin oder Patient kennen gelernt haben und deren Vertreterinnen oder Vertreter.

Dabei gibt es bisher nur wenig gesichertes Wissen darüber, wie sich diese Personen und Personengruppen am besten und effektivsten beteiligen lassen. Die Beteiligungsprozesse im Gemeinsamen Bundesausschuss, dem höchsten Beschlussgremium der Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, wurden mit Mitgliedern der Patientenvertretung dieses Ausschusses partizipativ-kollaborativ und kritisch analysiert und beginnend auch Alternativen ausgearbeitet. Geplant ist eine weitere Antragsstellung zum Thema Beteiligungsprozesse in der politischen Gremienarbeit.

Methodenforschung partizipative und kollaborative Forschungsansätze

„Partizipative Gesundheitsforschung ist ein wissenschaftlicher Ansatz, der die Durchführung von Forschung als eine Koproduktion verschiedener AkteurInnen versteht. Der Forschungsprozess wird zwischen allen Beteiligten partnerschaftlich organisiert und kontinuierlich im Hinblick auf die Machtverhältnisse reflektiert. Am gesamten Forschungsprozess soll dabei eine maximale Mitgestaltung der Menschen erreicht werden, deren Lebensbereiche erforscht werden …“(Defintion PartNet – Netzwerk für Partizipative Gesundheitsforschung).

Dabei ist das Wissen um partizipative Ansätze in der Gesundheits- und Versorgungsforschung auch international noch begrenzt. Erst langsam bilden sich ein Repertoire an Methoden und Qualitätskriterien heraus. In Kooperation mit Mitgliedern des nationalen (PartNet) und internationalen (ICPHR) Netzwerk für Partizipative Gesundheitsforschung werden zu diesem Zweck unterschiedliche Publikationen erarbeitet, in der letzten Zeit zu den Themen Nutzen(-bewertung) und geeignete Förder- und Rahmenbedingungen dieser Ansätze.

 
 
 
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