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Am 21. Januar 2026 öffnete die Immanuel Klinik und Poliklinik Rüdersdorf traditionell ihre Türen für den alljährlichen Neujahrsempfang im Konferenzzentrum auf dem Campus – mit atemberaubendem Blick auf den Sonnenuntergang über dem Kalksee. Seit vielen Jahren ist diese Veranstaltung ein festes Highlight zum Jahresauftakt, um gemeinsam mit Partnern aus der Region die Gesundheit der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam in und durch das Jahr 2026“ wurde deutlich: Auch in diesem Jahr verfolgen wir ein gemeinsames Ziel – die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten, sektorenübergreifend, partnerschaftlich und innovativ. Rund 160 Gäste aus allen Bereichen des Gesundheitswesens folgten der Einladung: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Klinikvertreterinnen und -vertreter, Gesundheitspartner, Bildungseinrichtungen, Pflegeheime, Hospize sowie politische Entscheidungsträger. Eine besondere Ehre war die Teilnahme von Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller sowie des neugewählten Bürgermeisters von Rüdersdorf, Nico Nolte.

Ein Rückblick auf Erfolge und Meilensteine
Zur Einführung gab Frank Volkmer, Geschäftsführer der Klinik und Poliklinik, einen Überblick über die Errungenschaften des vergangenen Jahres: Die Eröffnung des modernen Standortes des Immanuel Albertinen Zentrums für Radiologie, die Umstrukturierung der Betreuung ambulanter OPs, die Erweiterung der StäB-Behandlungsplätze und viele weitere Projekte. Volkmer betonte dabei den Grundsatz, dass all dies gemeinsam geschafft wurde, und sprach seinen herzlichen Dank an alle Mitarbeitenden auf dem Campus aus.

In ihrer Ansprache hob Ministerin Müller die Bedeutung von Engagement, Kooperation und klaren Strukturen hervor. Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam Gesundheit Gestalten“ (Triple G) betonte sie: „Gesundheit ist kein Einzelwerk – sie gelingt nur durch das Zusammenspiel engagierter Menschen, eine enge Zusammenarbeit der Institutionen und die Unterstützung der Politik in Form von neuen Gesetzen, Förderungen und strukturellen Programmen.“

Rüdersdorf als Gesundheitsstandort
Bürgermeister Nico Nolte hob hervor, dass Rüdersdorf mittlerweile nicht nur durch den Bergbau bekannt sei, sondern auch durch den Gesundheitscampus des Universitätsklinikums. Die Klinik sei einer der größten Arbeitgeber der Region und erfülle einen wichtigen sozialen Auftrag: das Wohl der Menschen zu sichern. Besonders die Geburtsmedizin der Immanuel Klinik mache Rüdersdorf weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.

Vorträge und Impulse des Abends
Den fachlichen Auftakt bildeten die niedergelassenen Haus- und Fachärzte Dr. med. Anke Speth, Dr. med. Anja Albrecht und Dr. med. Holger Andree, welcher anschaulich die Zukunft der medizinischen Versorgung in der Region skizzierte. Vor genau einem Jahr war auf dem Neujahrsempfang 2025 die Initiative für ein regionales Ärztenetzwerk in MOL entstanden. Innerhalb eines Jahres haben sich engagierte Haus- und Fachärztinnen und -ärzte sowie die beiden Kliniken der Region intensiv vernetzt und die Grundlagen für das regionale Netzwerk „MEDINET OS“ geschaffen. Die beteiligten Initiatorinnen und Initiatoren riefen dabei nicht nur Ärztinnen und Ärzte, sondern alle Gesundheitsdienstleister dazu auf, gemeinsam ein Netzwerk FÜR PATIENTEN zu gestalten – als tragfähige Brücke zwischen allen Versorgungssektoren.

Es folgte Dr. med. Markus Reinke, Chefarzt Orthopädie & Unfallchirurgie, mit der Vorstellung von gleich zwei neuen, zertifizierten Zentren: dem Lokalen Traumazentrum und dem EndoProthetikZentrum Rüdersdorf. Er betonte die 24/7-Versorgung Schwerverletzter, die hohe Qualität bei Hüft- und Kniegelenkersatz sowie die Vorteile wohnortnaher Versorgung. „Qualität ist immer Teamarbeit!“, so Reinke. Gleichzeitig lud er die Besucherinnen und Besucher ein, sich am 14. März bei der Veranstaltung „In Bewegung bleiben!“ im A10 Center Wildau persönlich zu überzeugen.

Den Abschluss der Vorträge bildete Dr. med. Kerstin Stahlhut, Chefärztin der Palliativmedizin und Leiterin des Immanuel Hospiz- und Palliativzentrums Ostbrandenburg. Sie stellte die beeindruckende intersektorale Zusammenarbeit des Zentrums vor, das 2025 zum 30-jährigen Jubiläum der Palliativmedizin in Rüdersdorf gegründet wurde. Dr. Stahlhut zeigte, das die enge Kooperation über Häuser, Professionen und Versorgungsbereiche hinweg Betroffenen Kontinuität, Sicherheit und Orientierung bietet.

Ausblick auf 2026 und festlicher Ausklang
Abgerundet wurde der Empfang durch einen Ausblick auf die Highlights 2026 auf dem Campus: das Ethikkolloquium, den Besuch des digiOnko-Präventionsmobils, das 4. Immanuel Krebsforum sowie das traditionelle Familienfest. Für das anschließende leibliche Wohl sorgte Lutz Fohgrub, Betriebsleitung der Gastronomie der Immanuel Dienstleistungen. Mit Köstlichkeiten, Wein, Klaviermusik von Ausnahmetalent Lajos Meinberg und interessanten Gesprächen genossen die Gäste den Abend. Auch Gesundheitsministerin Britta Müller ließ es sich nicht nehmen, die kulinarischen Genüsse und die Gespräche zu würdigen. Abschließend sprach die Klinikleitung allen Dank aus, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Empfangs mitgewirkt haben.

Der Neujahrsempfang 2026 machte einmal mehr deutlich: Gemeinsam, engagiert und sektorenübergreifend lässt sich Gesundheit gestalten – für die Menschen in unserer Region, für ein starkes Netzwerk und für eine lebendige Zukunft des Gesundheitswesens.

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