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17.06.2022

Video-Tipp: „Es wäre lohnend, sich den gesellschaftlichen Hintergründen zuzuwenden“

Prof. Dr. Sebastian von Peter von der Hochschulklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Immanuel Klinik Rüdersdorf, klärt bei RTL Direkt über psychische Erkrankungen auf und ob ein Amoklauf vorhersehbar ist.
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Prof. Dr. med. Sebastian von Peter, Oberarzt an der Hochschulklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Immanuel Klinik Rüdersdorf

Messerattacken, Amokfahrten, Gewaltausbrüche: Auch in Europa scheinen solche Taten immer häufiger vorzukommen. Oft wird dabei von psychischen Vorerkrankungen der Täter berichtet. Im Gespräch mit Pinar Atalay plädiert Prof. Dr. med. Sebastian von Peter, Oberarzt an der Hochschulklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Immanuel Klinik Rüdersdorf, Universitätsklinikum der MHB, für eine breitere gesellschaftliche Debatte. Und einen kritischen Blick auf die Berichterstattung über solche Ereignisse. Spätestens die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass es „die“ psychisch Kranken nicht gebe.

Insbesondere müssten soziale Verhältnisse wie die massive Wohlstandskluft oder die zunehmende Vereinsamung vieler Menschen stärker berücksichtigt werden, um bestimmten Entwicklungen entgegenwirken zu können. Alles an die Psychiatrie zu delegieren, ist aus Sicht des Experten fraglich. Vielmehr brauche es eine Diskussion über Solidarität und gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gesellschaft.

Auch die Frage, ob Psychiaterinnen und Psychiater Amoktaten erkennen können und welche Diskussion innerhalb der Fachgesellschaften geführt wird, erläutert von Peter bei RTL Direkt.

 
 
 
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