Behandlungsmodell

Therapeutische Beziehungen bzw. Begegnungen und Beziehungen sind nach unserer Überzeu-gung für die Wirksamkeit psychiatrischer Therapie unabdingbar. Lesen Sie hier mehr zu unserem Behandlungsmodell.

Therapeutische Beziehungen

Therapeutische Beziehungen bzw. Begegnungen und Beziehungen sind nach unserer Überzeugung für die Wirksamkeit psychiatrischer Therapie unabdingbar. Deshalb wird jede Behandlung bei uns so gestaltet, dass sie Beziehungen und Kommunikation ermöglicht und fördert.

Entscheidend – und wichtiger als schulenspezifische Interventionen – ist hier hierbei die Qualität der Therapiebeziehung, und zwar, wie sie aus Sicht der Patientinnen und Patienten eingeschätzt wird. Betroffene sollen das Gefühl haben, dass es jemanden gibt, der interessiert ist, zuhört, sich kümmert, versteht, entlastet. Die von uns konzeptionell angestrebte, persönlich und institutionell organisierte Beziehungskontinuität ist dabei erst der Anfang einer vertrauensvollen Beziehung, in der Betroffene ihre eigenen Sicht- und Erlebnisweisen neu erproben können. Dies schafft Motivation, sich weiterzuentwickeln. Wichtig ist auch die Transparenz des therapeutischen Vorgehens und dass eine gemeinsame Sprache zum Verständnis der psychischen Störung gefunden wird. Die therapeutische Vorgehensweise bezieht Betroffene daher in alle Schritte und Entscheidungen ein und berücksichtigt deren Initiativen und Vorschläge.

Das klassische Modell der Unterteilung der Behandlung im Krankenhaus in die Rubriken stationär, teilstationär, ambulant und stationsäquivalent ist in einer zukunftsorientierten Psychiatrie nicht mehr zeitgemäß. Wir betrachten dagegen die Behandlung in den Dimensionen der Behandlungsinhalte, Behandlungsintensität und Behandlungsorte. Daher wird in Absprache mit unseren Patientinnen und Patienten zu Behandlungsbeginn ein individueller, auf die Diagnose, den Beschwerden und Wünschen basierender Therapieplan festgelegt. Allen Therapien gemeinsam ist der Fokus auf Stabilisierung, Unterstützung bei der Bearbeitung von krankheitsauslösenden Konflikten sowie der Motivierung für weiterführende therapeutische Maßnahmen. Da wir Menschen in psychischen Krisensituationen immer in ihren sozialen Bezügen sehen, sind wir engagiert, die Angehörigen unserer Klienten in die Behandlung zu integrieren. Die Behandlungsintensität kann von seltenen Behandlungskontakten einige wenige Male im Quartal bis hin zu Behandlungsepisoden reichen, bei denen Betroffene ganztägig und auch nachts behandelt werden. Die möglichen Behandlungsorte haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

 
 
 
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